Ein Kind wird getauft

Vielen Eltern spricht der tiefe Wunsch aus dem Herzen: „Dies Kind soll gesund und fröhlich aufwachsen.“ Sie wissen aber, dass Sie den Schutz für das Neugeborene, nur begrenzt aus eigener Kraft sicherstellen können. Sie wünschen sich deshalb den Segen Gottes für sich und ihr Kind.

Viele wünschen sich auch, ihren Glauben an Jesus Christus, den sie selbst in ihrem Leben als hilfreich erleben, ihrem Kind weiterzugeben.

In der Taufe kommen viele dieser Gefühle und Hoffnungen zur Sprache: Gebete und Lieder greifen den Dank der Familie für ein neues Menschenleben auf. Fürbitten bringen den Wunsch nach Gesundheit und Wohlergehen des Kindes vor Gott. Sie bringen aber auch die Eltern mit ihrer neuen Verantwortung vor Gott. Im Segen erhält die Familie eine Stärkung für ihren gemeinsamen Weg.

Die Taufe ist in erster Linie eine Zusage der Liebe und des Segens Gottes.

Die Evangelische Kirche von Westfalen hat ihre Kirchenordnung bezüglich des Patenamtes 2013 geändert: Bislang galt, dass mindestens ein Pate evangelisch sein muss. Das soll auch weiterhin die Regel sein. Findet sich aber trotz intensiver Bemühungen kein evangelischer Pate, gilt künftig: Mindestens ein Pate muss einer der elf Kirchen mit gegenseitiger Taufanerkennung angehören („Magdeburger Erklärung“). In Ausnahmefällen können Kinder in Zukunft auch ohne Paten getauft werden. Dafür muss aber mindestens ein Elternteil evangelisch sein.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Auf der Seite der EKvW.
Auf der Seite der EKD.
Auf der Seite evangelisch.de.